Nukleus Tierzucht GmbH Schweinezucht

Mit unserer F1 Jungsau gelingt es der Nukleus Tierzucht GmbH von Familie Rothwangl, auf Basis der selbst gezüchteten Edelschwein GGP Sauen und bestens ausgewählten internationalen Landrasselinien eine problemlose, leistungsstarke Produktionssau anzubieten.

Genetik

F1 Sauen

  • Beste Fruchtbarkeit
  • Bestes Fundament
  • Beste Fleischleistung

Unsere altbewährten, fleischreichen Edelschweinlinien wurden in den letzten Jahren sukzessive durch Einkreuzung französischer Large White und anderer ausländischer Linien auf höchstes Leistungsniveau in der Fruchtbarkeit gebracht. Dabei ist es uns im Gegensatz zu anderen hochfruchtbaren Linien gelungen, die hohe Fleischleistung zu erhalten.

Genetik

Edelschwein Jungsauen

  • Beste Milchleistung und Muttereigenschaften
  • Top Fundament
  • Höchste MFA Werte

Edelschwein GGP

Hier werden aus unserer gesamten Herde die besten Sauen ausgewählt um in der Reinzucht die Voraussetzungen für eine gezielte Nachzucht zu setzen. Vor allem wird Wert auf leicht ferkelnde, unkomplizierte Sauen mit höchsten BLUP- Zuchtwerten, mit korrektem Zitzenbild, mit vorwiegend 8/8 Zitzen und korrekter Klauenstellung gelegt

So schaffen unsere Top Betriebe über 28 abges. Ferkel bei über 61 % MFA

Referenzprojekte

  • PIGVITAL Gmbh, 700 Sauen
  • Hutterer Gerhard, 350 Sauen
  • Götz Franz, 150 Sauen
  • Ferkel KG, 700 Sauen
  • Endmayer Johann, 140 Sauen
  • Deubner Gerald, 200 Sauen

Exporte

  • Spanien
  • Albanien
  • Russland
  • Kroatien
  • Deutschland
  • Slowenien
  • Italien

Tiergesundheit

Das Zauberwort der Schweinezucht heißt SEW
SEW- die Abkürzung für „Segregated Early Weaning“ zu Deutsch „Getrennte Aufzucht von früh abgesetzten Ferkeln“.

Das SEW-Verfahren ist eigentlich nichts anderes als die konsequente Fortsetzung des in der den 50er Jahren begonnenen Nachdenkens, wie man den Schweine, wenn man sie in größeren Gruppen halten will, vor den damals aufkommenden sogenannten „crowding diseases“ (Infektionen und Parasitosen, die einen echten Krankheitswert eigentlich nur bei in größeren Ställen gehaltenen Schweinepopulationen haben) schützen kann.

Zunächst beruht das SEW darauf, die Ferkel mit möglichst hohem Antikörperspiegel und möglichst niedriger Erregerbelastung aus dem Erregerdruck der erwachsenen Schweine herauszuholen und in eine saubere Umgebung zu bringen, von der schweinespezifische Erreger ferngehalten werden können. Neu an SEW ist, dass man den Grundgedanken der ständigen Infektionskettenunterbrechung als wichtigste Komponente des SEW – Verfahrens durch die ganze Kette von der Zucht bis zur Endmast konsequent durchhält.

Damit wird deutlich, dass es zwar wichtig ist, die Ferkel relativ früh abzusetzen, aber der eigentliche Erfolg auf der Erregerarmut im jeweiligen Aufzuchtabschnitt und auf das konsequente Nicht – Mischen von Schweinegruppen zurückzuführen ist.

Es gibt Beispiele dafür, dass letzteres auch ohne Frühabsetzen zu einer Reduktion der benötigten Medikamente bis zu 70% führen kann.

Um den 12.-17. Tag als günstigen Zeitpunkt für das absetzen zu verstehen, ist es erforderlich, den zeitlichen Ablauf der Antikörper- und Erregerdynamik der wichtigsten Schweineerkrankungen zu wissen. Obwohl jeder Erreger seine eigene Besiedelungs -„Logik“ hat, kann man grob in frühe und späte Besiedler unterscheiden.

Die Grenze zwischen früh und spät kann etwa um den 15. Tag nach dem Absetzen gezogen werden. Dabei ist eine Varianz von plus/minus 2 – 3 Tagen durchaus akzeptabel, denn es geht bei den Antikörpern wie bei der Erregerbesiedelung nicht um Alles oder Nichts, sondern Mehr oder Weniger und im Aufzuchtbereich geht es ausschließend darum, die Neuinfektion der geschlossenen Gruppe (zu der nicht ein einziges Schwein aus einer anderen Gruppe zugestellt werden darf) zu verhindern. Man kann im übrigen den Effekt der maternalen Antikörper noch erhöhen, wenn man die Sauen mit den jeweils einschlägigen Vakzinen vor der Geburt immunisiert.

Kurz gesagt ist es möglich, bei konsequentem Einhalten aller erforderlichen Infektionsprophylaxemaßnahmen mit dem SEW – Verfahren, die späten Besiedler erfolgreich von einer Produktionskette zu eliminieren.

Durch konsequente Umsetzung dieses Systems gelingt es uns die Produktionskette frei von relevanten Krankheitserregern zu halten ! Dieser Status wird selbstverständlich durch laufende Screenings und Untersuchungen kontrolliert! 

Lieferumfang

Wir liefern Ihnen gerne Partien für Bestände von 1 bis 1000 Sauen je nach Bedarf bei entsprechender Planung und Vorlaufzeit aus einem Bestand.

Zunächst beruht das SEW darauf, die Ferkel mit möglichst hohem Antikörperspiegel und möglichst niedriger Erregerbelastung aus dem Erregerdruck der erwachsenen Schweine herauszuholen und in eine saubere Umgebung zu bringen, von der schweinespezifische Erreger ferngehalten werden können. Neu an SEW ist, dass man den Grundgedanken der ständigen Infektionskettenunterbrechung als wichtigste Komponente des SEW – Verfahrens durch die ganze Kette von der Zucht bis zur Endmast konsequent durchhält.

Damit wird deutlich, dass es zwar wichtig ist, die Ferkel relativ früh abzusetzen, aber der eigentliche Erfolg auf der Erregerarmut im jeweiligen Aufzuchtabschnitt und auf das konsequente Nicht – Mischen von Schweinegruppen zurückzuführen ist.

  • Zuchtläufer ab 30 kg bis zu belegfähigen Jungsauen
  • Tragende Sauen
  • Gerne sind wir auch bei der Eberauswahl behilflich
  • Wir erstellen Ihnen ein komplettes Lieferkonzept in Verbindung mit SZS und SBS
  • Neubestückung von Betrieben vom 30 kg Zuchtläufer bis zur hochtragenden Sau

Tiertransport

Der Großteil der Sauen wird von uns selbst geliefert. Dabei wird auf bestmögliche Hygiene geachtet.

Für größere Transporte beauftragen wir unseren örtlichen Partner. Mit diesen LKW’s werden sonst nur Rinder transportiert. Der Lkw kommt gereinigt und desinfiziert zu uns, wird noch einmal desinfiziert und von uns eingestreut. Damit wird höchste gesundheitliche Sicherheit garantiert.